Charlie und Louise - Das doppelte Lottchen
Geschrieben von: Carsten Meyer Donnerstag, 16. April 2009 um 10:14 Uhr
Bei einem Sprachkurs in Schottland treffen sich Charlie (Fritzi Eichhorn) und Louise (Floriane Eichhorn) zum ersten Mal. Sie verstehen sich auf Anhieb und merken bald, dass sie sich mehr als nur ähnlich sehen. Als sie sich dann noch gegenseitig erzählen, dass Charlie alleine bei ihrem Vater Wolf Palfy (Heiner Lauterback) in Berlin lebt und Louise ohne Vater bei ihrer Mutter Sabine Kröger (Corinna Harfouch) in Hamburg aufwächst, wird den beiden klar: Sie müssen Geschwister sein... "Kästner sollte man nicht ummodeln, das wäre unglücklich und falsch und wir haben das auch nicht getan. Kästner muß Kästner bleiben. Charlie und Louise ist auf die heutige Zeit zugeschnitten. Der Film greift die sozialen Probleme auf, die durch Scheidungen entstehen. Die Schwierigkeiten, die Alleinerziehende heute haben. Das heißt, Charlie und Louise ist nicht nur ein Kinderfilm, sonder auch ein Film für Erwachsene." (Joseph Vilsmaier)
Genre: Kinderfilm
Laufzeit: 98 Min.
FSK: Keine Einschränkung
KRITIK von Carsten Meyer
Dieser Film sorgt mit Sicherheit für viel Gesprächstoff innerhalb der Generationen.
Die Älteren unter uns werden, meiner Meinung nach, eher zu der Originalversion tendieren die Jüngeren eben zu dieser Neuauflage.
Und das ist auch gut so!
Die moderne Fassung bieten im großen und ganzen alles was wir bereits aus „Das doppelte Lottchen“ kennen, geht jedoch an einigen Punkten etwas an der Vorlage vorbei, was auch nicht verwundert, da sich die Zeiten geändert haben.
Ein moderner kindgerechter Film, ein zeitloses Märchen.
Sicherlich, ist das nicht der beste Film von Heiner Lauterbach, aber das tut dem eigentlichen Inhalt keinen Abbruch. Die beiden Eichhorn-Zwillinge hingegen verkörpern die Geschichte zu 100% und „spielen“ hervorragend.
Diese Neuauflage trifft ins Herz und ist ein Film, den man immer wieder gerne sieht.
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