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Charlie und Louise - Das doppelte Lottchen

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Kinderfilme

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Filmkritik Charlie und Louise Das doppelte Lottchen www.cine-kritik.deBei einem Sprachkurs in Schottland treffen sich Charlie (Fritzi Eichhorn) und Louise (Floriane Eichhorn) zum ersten Mal. Sie verstehen sich auf Anhieb und merken bald, dass sie sich mehr als nur ähnlich sehen. Als sie sich dann noch gegenseitig erzählen, dass Charlie alleine bei ihrem Vater Wolf Palfy (Heiner Lauterback) in Berlin lebt und Louise ohne Vater bei ihrer Mutter Sabine Kröger (Corinna Harfouch) in Hamburg aufwächst, wird den beiden klar: Sie müssen Geschwister sein...

Charlie und Louise beschließen daraufhin, die Rollen zu tauschen: "Louiselotte" soll bei der Rückkehr aus den Ferien zu ihrem Vater nach Berlin fahren, während "Charlotte" zu ihrer Mutter nach Hamburg fährt. Die beiden wollen testen, wie lange es dauert, bis ihre viel beschäftigten Eltern die Verwechslung bemerken.

Erich Kästners Roman "Das doppelte Lottchen" wurde schon oft verfilmt. Am bekanntesten dürften wohl die Verfilmung von 1950, bei der Erich Kästner selbst mitsprach, und das Remake "Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt" aus den Disney-Studios sein. Regisseur Vilsmaier, der ansonsten eher für ernstere Stoffe wie "Stalingrad" oder "Herbstmilch" bekannt ist, versetzte die Geschichte geschickt in die Gegenwart und machte daraus eine zeitgemäße Jugend-Komödie.

"Kästner sollte man nicht ummodeln, das wäre unglücklich und falsch und wir haben das auch nicht getan. Kästner muß Kästner bleiben. Charlie und Louise ist auf die heutige Zeit zugeschnitten. Der Film greift die sozialen Probleme auf, die durch Scheidungen entstehen. Die Schwierigkeiten, die Alleinerziehende heute haben. Das heißt, Charlie und Louise ist nicht nur ein Kinderfilm, sonder auch ein Film für Erwachsene." (Joseph Vilsmaier)

Genre: Kinderfilm
Laufzeit: 98 Min.
FSK: Keine Einschränkung

KRITIK von Carsten Meyer

Dieser Film sorgt mit Sicherheit für viel Gesprächstoff innerhalb der Generationen.
Die Älteren unter uns werden, meiner Meinung nach, eher zu der Originalversion tendieren die Jüngeren eben zu dieser Neuauflage.

Und das ist auch gut so!

Die moderne Fassung bieten im großen und ganzen alles was wir bereits aus „Das doppelte Lottchen“ kennen, geht jedoch an einigen Punkten etwas an der Vorlage vorbei, was auch nicht verwundert, da sich die Zeiten geändert haben.
Ein moderner kindgerechter Film, ein zeitloses Märchen.
Sicherlich, ist das nicht der beste Film von Heiner Lauterbach, aber das tut dem eigentlichen Inhalt keinen Abbruch. Die beiden Eichhorn-Zwillinge hingegen verkörpern die Geschichte zu 100% und „spielen“ hervorragend.

Diese Neuauflage trifft ins Herz und ist ein Film, den man immer wieder gerne sieht.

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